Lesen Sie die Überschriften (A–H) und die Kurztexte (1–5).
Entscheiden Sie: Welche Überschrift passt zu welchem Kurztext? Zu jedem Kurztext gibt es nur eine Überschrift.
 
A Aktuelle Reiseziele der Deutschen
B Vereine für Parkour in Deutschland
C Wo sind die Leute täglich am längsten online?
D Urlaub im Ausland ist heute am populärsten
E Was für eine Sportart ist Parkour?
F Lieben sie als Nation schnelles Fahren?
G Das Internet soll in der Zukunft öfter gebraucht werden
H Typisch deutsch: “Das war schlecht!”
 
\(1\). Im Ausland sind die deutschen Autobahnen wegen eines Phänomens populär: Jeder kann dort so schnell fahren, wie er will. Es gibt kein Tempolimit. Aber so ganz stimmt das nicht: Auf rund 30 Prozent der deutschen Autobahnen gibt es schon jetzt ein Tempolimit. Über die anderen 70 Prozent diskutieren nicht nur die Verkehrsexperten. Der Status quo der Debatte ist aber vielleicht für manche Menschen neu: Laut einer Analyse des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap wünschen sich 59 Prozent der Deutschen ein Tempolimit von maximal 130 Stundenkilometer für Pkws. Viele der Befragten denken, dass der Verkehr so sicherer wird. Wahrscheinlich gibt es also nicht ganz so viele Schnellfahrer in Deutschland, wie viele Menschen vielleicht denken.
\(2\). Es ist vielleicht so etwas wie ein großes Hobby von vielen Deutschen: sich zu beschweren. Über fast alles können sie sich beschweren, nicht nur über das Wetter. Es gibt dafür sogar offizielle Institutionen: Beschwerdestellen. Die gibt es für fast alles: Altenpflege, Banken, Bahn, Bus, Diskriminierung, Flug, Kommunen, Krankenkassen, Psychiatrie, Polizei, Telekommunikation und Universitäten – nur für das Wetter nicht. Die Menschen in den Beschwerdestellen haben wahrscheinlich einen der schlimmsten Jobs des Landes. Denn wer hört gern immer nur Beschwerden? Man kann ihnen wirklich nur wünschen, dass ihre Arbeit gut bezahlt ist.
\(3\). Deutsche reisen gern und viel. So ist das international bekannt. Denn die meisten können zwischen vier und sechs Wochen Urlaub nehmen. Aber wie ist das jetzt? Eine Urlaubsreise ist im Jahr 2021 für mehr als 59 Prozent wichtig. Besonders viele junge Menschen denken so. Für 65 Prozent der 25- bis 34-Jährigen ist es wichtig, in diesem Jahr Urlaub zu machen. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Insa-Consulere. Die Reiseziele der Menschen haben sich aber geändert: 58 Prozent wollen in Deutschland bleiben oder ins europäische Ausland reisen. Vielen ist wichtig, dass sie nicht fliegen müssen. Dann sind sie bei bösen Überraschungen schneller zu Hause.
\(4\). Die Deutschen machen am liebsten alles in Vereinen. Für Parkour braucht man aber nur den eigenen Körper und den Willen, an ein Ziel zukommen. Zu dem Ziel läuft und springt man dann. Es ist dabei egal, ob eine Parkbank, ein Haus oder eine Treppe im Weg sind. Mit verschiedenen Techniken und ein bisschen Übung ist das kein Problem mehr. Trainieren kann man fast überall. Heutzutage passt das ziemlich gut. Die Distanz zu anderen ist definitiv groß genug. Außerdem macht man den Sport an der frischen Luft. Damit liegt man in Trend: Fitnessstudios sind oft zu, Sport in Vereinen kaum möglich. Deshalb haben viele Menschen eine Alternative gesucht. Und die heißt Jetzt nicht mehr Sport im Team, sondern individuelle Fitness. Plötzlich ist auch eine Idee aus den 70er-Jahren wieder populär: Trimm-dich-Pfade (Wege mit Geräten für Sportübungen). Die sind heute moderner und heißen Fitnessparkours.
\(5\). Genau 5,21 Stunden ist ein Deutscher durchschnittlich jeden Tag online. Das zeigt die neue Jahresanalyse Digital 2021 der Social-Media-Plattform Hootsuite und der Digitalagentur We Are Social. Ist das viel? Nein: Mit dem Resultat liest Deutschland nur im Mittelfeld. Und das in der Zeit, wenn viele das Internet intensiver benutzt haben. Man muss nur an das Homeoffice denken oder die Angebote der Videoportale. Ganz oben im Ranking sind zurzeit die Philippinen: Dort sind die Menschen aktuell 10,56 Stunden am Tag online. Das ist ziemlich viel Zeit. Und wie viele Deutsche benutzen jetzt eigentlich schon das World Wide Web? Die Analyse zeigt: 94 Prozent. Es fehlen also nicht mehr viele.
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